Der Sportwagen Nissan GT-R aus Japan

24 Sep 8:36 am
Foto: ampnet

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Das Sportcoupé Nissan GT-R ist der Nachfolger des Nissan Skyline GT-R. Das elegante Fahrzeug mit Allradantrieb wurde im Dezember 2007 auf den Markt eingeführt. Ein V6-Motor mit 3,8 Liter wird von zwei Turboladern aufgeladen.

Ein Fahrbericht des Nissan GT-R

Seit 1914 produziert Nissan in Japan seine Autos. Dieser Sportwagen hat ein Gewicht von ca. 1,7 Tonnen. Im Motorsport wird das schnittige Fahrzeug in der GT500-Klasse eingesetzt. Wird der Wagen in Bewegung gesetzt, ist die Masse an Gewicht nicht mehr zu spüren. Die Federn sind in Ordnung. Im Vergleich zu dem letzten Fahrzeug dieser Serie ist dieses Modell besser und sorgfältiger verarbeitet. Das 3,8 Liter-Triebwerk negiert ab. 3.500 Umdrehungen in der Minute zeigen die Leistungsstärke. Das maximale Drehmoment ist bei 3.200 Umdrehungen erreicht. 2,7 Sekunden werden von null auf hundert benötigt. Das sind allerdings Herstellerangaben von Nissan. Vier Endrohre dienen als Auspuff. Diese den den Sechszylinder ordentlich aufhorchen. Jedoch ist davon im Innenbereich kaum etwas zu hören. Dezente Fahrgeräusche lassen Kommunikationen mit dem Beifahrer zu. Ab 5.000 Umdrehungen in der Minute donnert der GT-R auf. Das Sechsgang-Getriebe lässt sich sehr leicht schalten. Die Zahnräder klackern allerdings während der langsameren Fahrt.

Weitere Details des Nissan GT-R

Der Bordmonitor versorgt den Fahrer permanent mit sehr vielen Informationen. Diese können individuell eingestellt werden. Der Bildschirm kann durch Berührungen bedient werden. Der Ladedruck, die Getriebeöl-Temperatur und viele andere Informationen lassen sich abrufen. Auch die Beschaffenheit der Straße wird im Display der Mittelkonsole angezeigt. Dazu noch die Sitze mit einer Auflage für die Oberschenkel lassen den Sportwagen-Piloten bequem sitzen. Die Ausstattung ist in Leder gehalten. Nach dem Kuppeln bewegen sich die 486 PS sanft über die Autostrecken. Durch Paddeln sind die sechs Stufen an der Lenksäule bedienbar. Befinden sich auf einer Straße auf nur einer Seite Unebenheiten, dann neigt das Fahrzeug etwas zum kippen. Die Lenkfähigkeit wird dadurch beeinflusst. Das Getriebe mit Kardanwelle und Kohlefaserwelle (Transaxle-Prinzip) schiebt im Kurvenbereich den Sport-Boliden erst spät auf allen vier Rädern rein. Insgesamt erzeugt der Nissan GT-R viele G-Kräfte. Das Lichtsystem AFS richtet sich nach der Geschwindigkeit. Das “Adaptive Front lightning System” ändert seine Form von lang und schmal. Der Lichtkegel kann sich in der Stadt breiter und kürzer ändern. Vier Heckleuchten werden stärker ausgestrahlt. Die Lenkerkennung wurde verbessert. Nicht mehr bewegt sich das Fahrzeug auf jeder Längsspur und Längsrille wie zum Beispiel auf der Autobahn.

Verbesserte Emissions-Kontrolle und weitere Neuerungen

Chef-Ingenieur Kazutoshi Mizuno von Nissan äußert bei dem Nissan GT-R, dass es immer ein Prozess ist, die Autoentwicklung fortzusetzen. Neu gewonnenes Wissen würde immer umgesetzt werden. So wurden bei diesem Fahrzeug unter anderem Verbesserungen am Ansaugsystem, dem Luftströmungs-Widerstand, das Kraftstoff-Luftgemisch, eine optimale Abstimmung bei den Ventil-Steuerzeiten
und eine verbesserte Emissions-Kontrolle vorgenommen.

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