ADAC Winterreifentest 2013 – Das sind die Testsieger

24 Sep 7:50 am

Nicht mehr lange und jede Menge Nässe, Schnee, Eis und Matsch bestimmen den Straßenzustand Deutschlands und seiner Nachbarländer. Höchste Zeit also, sich langsam über die Anschaffung neuer Winterreifen Gedanken zu machen. Wie in jedem Jahr haben die Stiftung Warentest und der ADAC auch 2013 zahlreiche Winterreifen getestet. Obwohl kein einziger Reifen mit der Bestnote “sehr gut” punkten kann, liefern die Testergebnisse den Autofahrern doch eindeutige Argumente, mit welchen Winterreifen sie ihr Fahrzeug sicher durch den Winter bringen.

Winterreifen von Premium Herstellern punkten weiterhin

Der ADAC testete alle Kandidaten bei verschiedenen Straßenverhältnissen. Vor allem die Tests auf Schnee und vereisten Pisten spielen für das Endergebnis eine wichtige Rolle. Hinzu kamen Untersuchungen zum Fahrkomfort, Fahrgeräuschen, Verschleiß und Kraftstoffverbrauch. Insgesamt vergab der größte deutsche Automobilklub elfmal die Testnote “gut“.

Bei den Abmessungen für Kleinwagen ging der Dunlop SP WINTER SPORT 4D, der vor allen Dingen bei Nässe punktete, als Testsieger hervor. Der Goodyear UltraGrip 7+ entwickelte auf Eis den besten Halt und belegte mit seiner Testgesamtnote den zweiten Platz.

Bei den größeren Reifen erreichte der Michelin Alpin A4 auf Nässe die Bestnote. Außerdem beeindruckte dieser Pneu durch sensationell geringen Abrieb und Verschleiß. Auf Schnee ebenfalls ganz vorne lagen der Dunlop SP Winter Sport 3D und der Continental WinterContact TS830P. Obwohl der Bridgestone BLIZZAK LM80 bei Aquaplaning besonders gut abschnitt, landete er bei allen mit “gut” bewerteten Kandidaten auf dem letzten Platz.

Finger weg von Winterreifen aus Fernost

Reifen aus China sind zwar unschlagbar preiswert aber gefährlich. Alle drei als Produkte mit dem Prädikat “mangelhaft” kommen aus dem Reich der Mitte. Sie lieferten den ADAC-Testern gleich in mehreren Disziplinen katastrophale Ergebnisse. So kam beispielsweise der Westlake SW601 Snowmaster bei einer Vollbremsung von Tempo 50 auf nasser Fahrbahn erst 22 Meter später zum Stehen als der am besten getestete Vergleichsreifen. In der Praxis können solche kolossalen Unterschiede immerhin darüber entscheiden, ob ein Unfall geschieht oder nicht!

Preise vergleichen lohnt sich

Natürlich ist die Empfehlung einleuchtend, dass der Autofahrer im Interesse der Sicherheit nicht unbedingt zum billigsten, sondern zum besten Winterreifen greifen sollte. Trotzdem lohnt es sich, die Preise sorgfältig zu vergleichen. Auch hier hat der ADAC genau hingeschaut und für dasselbe Modell Preisunterschiede zwischen 35,00 Euro und 80,00 pro Reifen festgestellt.

Außerdem sollten Autofahrer möglichst nicht bis zum ersten Wintereinbruch warten und sich erst dann um Winterreifen kümmern. Jeder Fahrzeugführer kennt die Faustregel: “Ab Oktober bis Ostern gehören Winterräder ans Fahrzeug.” Wer sich jedoch zeitnah daran hält, muss damit rechnen, dass sein Wunschmodell entweder einen höheren Preis als im Spätsommer hat, oder sogar ganz vergriffen ist. Wer noch keine neuen Winterreifen hat, sollte sich bei Toroleo umschauen. Am besten gleich heute.
Foto: Michelin

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